Trevvel un Taart

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Parkplatz Rohren 50° 32´ 32″ N 6° 17´3″ O

Es galt den inneren Schweinhund zu überwinden.
Ein warmes Bett, tristes Grau und Kälte draußen, ich bin noch nicht so ganz fit und die Ansage im Radio „Ein Tag zum zu Hause verbringen“ sprachen also dafür mich wieder umzudrehen.

Dennoch wagte ich es aus der „Kiste“ zu krabbeln.

Während ich ein leckeres Frühstück vertilgte suchte ich im Web nach einer Tour, die im Schnee zu laufen ist, nicht allzu lang und vor allem ohne Schneeschuhe zu bewältigen ist.
Nicht ganz einfach mit meinen Anforderungen was passendes zu finden. Doch nach kurzer Recherche entdeckte ich die Seite von Monschau, wo einige schöne Touren vorgestellt werden. Eine dieser Touren hatte einen außergewöhnlichen Namen (Trevvel un Taart), das machte natürlich neugierig. Nach genauem Studium des angebotenem PDF war klar, das ist meine Tour für heute. Noch kurz die Schneelage überprüft, PDF und Track runtergeladen, Rucksack gepackt und Wanderstiefel geschnürt – ab ging es zum Parkplatz nach Rohren.

Schon auf der Fahrt, über sehr gut geräumte Straßen, ließ sich die Sonne ab und an mal kurz sehen. Das stimmte mich so richtig auf eine schöne Wanderung ein.

Der Parkplatz in Rohren war leider nicht geräumt, aber nach ein paar mal vor und zurücksetzen war ein sicheres abstellen des Autos durchaus möglich. Sofort wurde der Rucksack aufgeschnallt und los ging es über verschneite aber teilweise gespurte Wege.

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Nach einem kurzem Bogen um den Ort erblickte ich schon die erste Überraschung!

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Weiter ging es über ca. 30 cm Schnee und mit Sonne – ja Sonne, ich glaube das ist Premiere für 2013 🙂

Entlang des Holderbachs führte mich die Route in Richtung Althausley und ich genieße das Plätschern des Bachs und der Ruhe hier.

Der kleine Hunger meldete sich und eine Schutzhütte war in Sicht, wenn das keine gute Rastmöglichkeit war. Also wurde warmer Kaffe, Brötchen und Landjäger aus dem Rucksack gefischt und vernichtet 😉

Dieser Wanderweg ist durchgend mit der 37 und dem Schneesymbol gekennzeichnet, ein Blick auf das Garmin war nicht notwendig.

Ein weiterer Höhepunkt dieser Schneewanderung war der Eifelblick Perdsley

Vorbei an einer weiteren Schutzhütte ging es zurück nach Rohren, wo heute Wintersport in vielen Disziplinen angesagte war. Vom Rodeln über Motorschlitten fahren bis hin zum Ski und Snowboard fahren war alles möglich und wurde auch gut angenommen.

Nach knapp 10 km, 276 Höhenmetern und 3 1/4 Stunden erreichte ich schließlich den Parkplatz wieder.

Mein Eindruck:  Dank des perfekt präpariertem Wanderweg war trotzt des hohem Schnee eine Wanderung ohne Schneeschuhe gut möglich und hat mir, auch dank der Sonne, sehr viel Spaß gemacht.

Bleibt noch die Frage: Was ist dann mit „Trevvel un Taart“ gemeint.

Ich tippe da mal auf die Einkehrmöglichkeiten in Widdau und Rohren wo „Trevvel“ Rührei mit Speck sowie „Taart“ Kuchen angeboten wird. Liege ich da richtig?

Den Track zu dieser Tour könnnt hier (Tour 109) downloaden.

Und weitere Bilder findet ihr hier: Fotos

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12 Antworten zu Trevvel un Taart

  1. Elke Bitzer schreibt:

    Toll, ganz toll. Ich bin ganz hin und weg. So schöne Fotos und eine herrliche Gegend. Sonne dazu. Was will der langsam gesundende Wanderer mehr. 🙂
    Einen schönen Sonnensonntag noch 🙂
    LG Elke

  2. guidowke schreibt:

    Hallo Frank, taart heißt Kuchen auf Ndl (also möglicherweise plattdeutsch); Trevvel weiß ich nicht. Echt schöner Fotobericht !! In Widdau bist du nicht eingekehrt? – Ich habe gerade sämtliche Flyer der Gemeinde Monschau im Internet auf ihrer Webseite gefunden. Toll, dass die die einfach so zur Verfügung stelllen. Wünsche auch einen schönen Sonntag. (Bei uns kein Schnee; ist für kommende Nacht angesagt)

    • eifelwanderer schreibt:

      Hallo Guido, nein ich habe nur meine Rucksackverpflegung vertilgt 🙂 / Ja den Service von Monschau finde ich auch perfekt, auch die GPS-Tracks stehen da für alle Touren zur Verfügung.

      Ja das dachte ich mir doch, das mit Taart der Kuchen gemeint ist. Bei Trevvel bin ich mir ziemlich sicher das es sich um Rührei handelt.

      LG Frank

  3. Angelika schreibt:

    Wunderschöne Fotos – Schnee und Sonne – ist doch einfach genial !
    Schade, daß Ihr so weit weg von mir seid 🙂

    Liebe Grüsse Angelika

  4. Angelica schreibt:

    Kompliment für die schönen Bilder von Schnee & Sonne. Ja, dieses Wochenende wurden auch wir im Rheinland mit Sonne wirklich reichlich verwöhnt 🙂 Muss auch mal sein 😉
    Liebe Grüße aus Bonn schickt Angelica

  5. mwhikingtrail schreibt:

    Hallo Frank,
    war mir entgangen das du schon letzte Woche unterwegs warst. Du hattest wenigstens Sonne und besser Wegverhältnisse als ich heute. Mann liest sich.

    Michael

    • eifelwanderer schreibt:

      Stimmt Michael, die Sonne hatte sich mal sehen lassen – ich wusste schon gar nicht mehr wie sie sich anfühlt 🙂 hab es dann sehr genossen.

      Auf einen sonnigen Wanderfrühling 😉
      Gruß Frank

  6. wanatu.de schreibt:

    Super schöne Bilder und tolle Gegend! 🙂

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