Klosterrunde [49]

Klosterrunde Es wird so langsam kalt in der Eifel. Da bieten sich Touren an, auf denen man unterwegs eine warme Mahlzeit verputzen kann. Ich schlage heute die Klosterrunde vor, eine schöne Tour die ich im letzten Winter gewandert bin.

Als Start wählte ich in Heimbach den Parkpaltz auf der anderen Rurseite. Dazu fuhr ich über die Stein-Brücke in der Mitte des Ortes (direkt hinter dem Geigenspieler).

Von hier aus ging es die Rur flussaufwärts den vom Eifelverein mit [10] gekennzeichneten Krönungsweg (siehe auch Blog Krönungsweg) entlang des Staubeckens Heimbach, über einen schönen Pfad (teilweise Holzstege) bis zum Urftkraftwerk.

Das Kraftwerk Heimbach, von Georg Frentzen im Jugendstil entworfen, wurde 1905 in Betrieb genommen. Über das Wasser der Urftalsperre gespeist, erzeugte das Wasserkraftwerk bereits bei der Inbetriebnahme 12 Megawatt. Heute kann man das sehr gut erhaltene Gebäude ( nach Vereinbarung) besichtigen. Auch Kammerkonzerte finden hier jährlich statt.
(Quelle: LVR)

Wasserkraftwerk UrftNachdem ich die Rur überquerte bin ich dann wieder für ca. 1,5 km flussabwärts gewandert. Anschließend bog ich dann rechts auf den [T5] ab, hier hieß es dann über vereiste Pfade und Wege ca. 220 Höhenmeter zu gewinnen.

Oben angekommen bot sich ein schöner Weitblick und die Sicht auf das Kloster Mariawald.

Vorbei an Kriegsgräber erreichte ich die Klostergaststätte der Abtei Mariawald. Hier wurde die weithin bekannte Erbsensuppe vertilgt. Auch ein kleiner Klosterlikör durfte nicht fehlen 🙂

Abtei Mariawald, bereits 1470 erwarb der Heimbacher Strohdachdecker Heinrich Fluiter in Köln ein Gnadenbild, das er an der Wegkreuzung am Bersched auf dem Kermeter in einer Hütte zur Verehrung aufstellte. Er selbst errichtete sich eine Einsiedelei, in der er bis zu seinem Tod lebte und das Gnadenbild und die stetig zunehmende Zahl von Pilgern betreute. 1486 begannen die Bauarbeiten zum Kloster und die ersten Mönche bezogen die Abtei Mariawald.

Die Abtei Mariawald ist vor allem ein Ort der Stille und der geistigen Einkehr. Die Gaststätte des Kloster sorgt auch für das leibliche Wohl der Pilger, Besucher, Reisenden und Wandergruppen. Gerade die eigenen Produkte des Klosters (Mariawalder Erbsensuppe, Klosterlikör, feine Backwaren und Pralinen, Trappistenbier und Trappistenkäse aus Belgien), aber auch Brot und Bio-Fleisch von ausgesuchten Erzeugern und Wild aus umliegenden Wäldern laden den Besucher zum Verweilen und zur Stärkung ein.
(Quelle: Kloster Mariawald)

Nach der Stärkung führt der Weg um das Kloster den Pilgerweg zurück nach Heimbach. Hier ist schon ein wenig Trittsicherheit erforderlich, denn es geht über einen steilen Pfad abwärts.
Unten angekommen ging es durch den Kurpark Heimbach, mit schönem Blick auf die Burg Hengebach.

Die Burg Hengebach in Heimbach wurde im 11 Jahrhundert erbaut und ist heute ganzjährig zu besichtigen. Schöne Blicke vom Burgturm lohnen den Aufstieg.
Einen schönen Film über die Burg
könnt ihr bei Rhein-Eifel TV anschauen.

Burg Hengebach Heimbach

Burg Hengebach Heimbach

Zurück zum Auto führte mich der Weg über die Holzbrück im Kurgarten.

Frost

Ohne Pause benötigte ich für diese Tour 2 1/2 Stunden.
325 Höhenmeter sind auf den 9,8 Kilometer zu überwinden.

GPS Link:  Klosterrunde

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4 Antworten zu Klosterrunde [49]

  1. guidowke schreibt:

    Freut mich, dass ein Trappist Westmalle deine Erbsensuppe begleiten durfte 😉 Gute Kombination – und schöner Bericht 😉

  2. Paul schreibt:

    Na hoffe mal es schmeckte besser als es aussieht ;)?!

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